News

03. Aug

"To the will of the spirits stronger than we“ - Gespräch zwischen Brenna Bhandar und Hannah Vögele

#2 Resonances - Eigentum und Rechtmäßigkeit

Die begleitende Gesprächsreihe „#Resonances“, kuratiert von Nikola Hartl, widmet sich inmitten der Ausstellung in der Alten Kelter Fellbach jeweils einem Schwerpunkt der Triennale Kleinplastik. Bei #2 Resonances am Donnerstag und Freitag, 14. und 15. Juli 2022, stehen die Themen Eigentum und Rechtmäßigkeit im Vordergrund.

Teil 1 "To the will of the spirits stronger than we“

#2 Resonances wird eröffnet mit einem Gespräch zwischen Brenna Bhandar (Eigentumswissenschaftlerin und Rechtstheoretikerin) und Hannah Vögele (Feministische Eigentumswissenschaftlerin). Inwiefern wurden Landzuschreibung und die dadurch erfolgenden Besitzansprüche in ihrer rechtlichen Form mit rassistischen Methoden der Enteignung umgesetzt und damit eine Subjektivität der Macht und des Anspruchsdenkens kreiert, die bis heute westliches superiores Denken über Eigentum und Besitzverhältnisse prägt? Was sind „Kulturen des Eigentums“, was sind ihre rechtlichen Grundlagen und welche Auswirkung haben sie auf heutige Gesellschaften und in Bezug auf (deutschen) Kolonialismus und auch Siedlerpolitik?

https://youtu.be/uZ2SK8-0rHE

03. Aug

KEIN SCHÖNER ARCHIV Spezial - Michael und Nuray bauen ihr Traumhaus

#2 Resonances - Eigentum und Rechtmäßigkeit

Die begleitende Gesprächsreihe „#Resonances“, kuratiert von Nikola Hartl, widmet sich inmitten der Ausstellung in der Alten Kelter Fellbach jeweils einem Schwerpunkt der Triennale Kleinplastik. Bei #2 Resonances am Donnerstag und Freitag, 14. und 15. Juli 2022, stehen die Themen Eigentum und Rechtmäßigkeit im Vordergrund.

Teil 2 KEIN SCHÖNER ARCHIV Spezial - Michael und Nuray bauen ihr Traumhaus

Mit einem Input in Form einer Lecture-Performance von Michael Annoff und Nuray Demir (Kein Schöner Archiv) beginnt der zweite Teil von #2 Resonances. Die Geschichte Deutschlands ist untrennbar mit Migration verbunden. „Kein schöner Archiv“ dokumentiert das immaterielle Erbe der postmigrantischen Gesellschaft. Immaterielles Erbe lebt von der Wiederholung und Weitergabe lebendiger Kultur. Es lässt sich nicht einfach in einen Schaukasten sperren. Michael Annoff und Nuray Demir sammeln gemeinsam Geschichten und Traditionen, die sonst vergessen werden würden, und feiern mit Gästen und Publikum. Zu Gast in Fellbach greifen Michael und Nuray die Tradition des Häuslebauens auf: Wohin nur mit all ihren Schätzen?



#2Resonanzen, Lecture-Performance von Kein schöner Archiv

03. Aug

Sich selbst gehörende Natur - Gespräch zwischen Dr. Irene Schöne und Antje Majewski

#2 Resonances - Eigentum und Rechtmäßigkeit

Die begleitende Gesprächsreihe „#Resonances“, kuratiert von Nikola Hartl, widmet sich inmitten der Ausstellung in der Alten Kelter Fellbach jeweils einem Schwerpunkt der Triennale Kleinplastik. Bei #2 Resonances am Donnerstag und Freitag, 14. und 15. Juli 2022, stehen die Themen Eigentum und Rechtmäßigkeit im Vordergrund.

Teil 3 Sich selbst gehörende Natur

Ko-Kuratorin und Künstlerin Antje Majewski und die ökologische Ökonomin Dr. Irene H. Schöne sprechen zum Abschluss von #2 Resonances über den Sculpture Forest Sanctuary, der am Eröffnungstag der Triennale Kleinplastik in einem Waldstück in Oeffingen eingeweiht worden ist. Was bedeutet Besitz? Können Menschen einen Wald besitzen? Was bedeutet die vertraglich geregelte Unnutzung eines Waldstücks nach dem Vorbild der „heiligen Wälder“ und welche neuen Formen von ökologischer Ökonomie sind möglich? Müssen dafür eventuell neue Rechtsbegriffe entwickelt werden?

https://youtu.be/tXo2Z2BpFOQ

21. Jul

Kunst in Resonanz - Überlegungen von Prof. Dr. Pierangelo Maset

Kunst in Resonanz. Zehn Fragmente

I. Der Sommer 2022 verbreitet seine extremen Temperaturen in einem Jahr, in dem alle in der ein oder anderen Weise von einer Krise tangiert sind, sei es der Ukraine-Krieg, Corona oder die immer weiter grassierende Inflation. Aber es gibt auch eine Kunst-Krise, die seit Wochen die „documenta fifteen“ beschäftigt und mittlerweile zum Rücktritt der Generaldirektorin geführt hat. Antisemitische Agitprop-Darstellungen konnten sich einen Weg bahnen bis zum Friedrichsplatz der Welt-Kunstschau, und das überlagerte medial alles andere, was mit der documenta fifteen zusammenhängt. Dabei sollte durchaus die Frage gestellt werden, was an den Bildern des Kollektivs Taring Pardi denn überhaupt einen Kunst-Status rechtfertigen konnte, um auf solch einer wichtigen Ausstellung gezeigt zu werden? Kann es sein, dass durch einen sich politisch korrekt wähnenden kulturellen Relativismus die Frage nach der Fortsetzbarkeit von Kunst zu Gunsten ihrer vermeintlichen Demokratisierung aufgegeben wurde? Das sind Fragen, die angesichts der Antisemitismusdebatte zur documenta fifteen in den Hintergrund geraten sind, doch sie zielen ins Zentrum.
Kunst als Kunst betrachten zu können, als etwas, das in der sonstigen Welt der Politik, der Wirtschaft, der Moral nicht ohne Weiteres vorkommt und deshalb z.B. in Ausstellungen oder in virtuellen Formaten präsentiert werden muss, verdankt sich Entwicklungen, die mit Politik, Wirtschaft und Moral verschränkt sind. Und die sind durchsetzt von erschütternden Dramen, von Weltkriegen, Industrialisierung, Kolonialismus. Die Welt der Nordhalbkugel ist davon gekennzeichnet, und ihre Kunst ist nicht nur Ausdruck davon, sondern sie speist sich nahezu aus diesen Dramen, Verwerfungen und Widersprüchen. In der documenta fifteen zeigt das Kollektiv Ruangrupa aus Indonesien dem Rest der Welt eine Ausstellung an einem Ort der Nordhalbkugel, in der die Kunstkrise auch als eine Krise durch Resonanz aufscheint. Die documenta tritt nun in Resonanz mit sehr unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen, die zum Teil nicht kompatibel sind mit dem Kunst- und Mediensystem der Nordhalbkugel. Wenn auch in den 90er und 2000er Jahren Begriffe wie Intervention und Partizipation in der „westlichen“ Kunst eine große Rolle gespielt haben, ebenso die Problematisierung von individueller Autorschaft oder die Fetischisierung von Authentizität, so wird doch deutlich, dass Ruangrupa ein Kunstverständnis mitbringen, das der hiesigen Ausstellungspraxis insofern zuwiderläuft, als offensichtlich künstlerische Qualität in ihrem Kontext different verstanden wird.

II. All das ereignet sich durchaus in einer Traditionslinie, denn auch die 14. documenta (2017) war eine Ausstellung, die das nordwestlich dominierte Kunstsystem in seinem Einfluss zurückzudrängen versuchte, der inhaltliche Fokus richtete sich klar auf soziale und politische Fragen. Chefkurator Adam Szymczyk bezog sich zentral auf die Philosophin Gayatri Chakravorty Spivak, die in den neunziger Jahren die Idee eines Learning to Unlearning vorgebracht hatte. Dieses „Unlearning“ betraf sowohl die Erwartungen an eine Großausstellung als auch die Kunstbegriffe, die die gängigen Debatten bestimmten. Beides zu brechen oder zu umgehen, war dezidierte Absicht der documenta 14.

III. Nachdem die documenta spätestens seit Okwui Enwezors epochaler 11. Ausgabe bereits eine planetarische Perspektive eingenommen hatte, war es kaum verwunderlich, sich den wenigen noch verbliebenen Randzonen der Kunst zu widmen. Die passenden theoretischen Erzählungen lagen längst vor - von den Postcolonial Studies bis zur Queer Theory - und sie mussten nicht einmal neu justiert werden. Hier zeigt sich jedoch ein grundsätzliches Problem heutiger Großausstellungen, die künstlerische Arbeiten häufig insofern enteignen, als sie sie nahezu als Illustration eines kuratorischen Konzepts einsetzen. Die Arbeiten werden damit instrumentalisiert und erleiden einen Verlust ihrer Autonomie, was vermutlich viele Aktivist*innen der Kunst nicht bedauern werden, was aber auch deutliche Einschränkungen für ihre Freiheitsgrade mit sich führt. Und mittlerweile scheint sogar die Politik das Heft in die Hand genommen zu haben; - auch das ist ein Skandal, über den jedoch viel zu wenig gesprochen und geschrieben wird. Denn wie kann sich Kunst-Resonanz ereignen, wenn ihre Praktiken des Zeigens und Aufführens von kunstfremden Interessen gelenkt werden?

IV. Bei der Präsentation marginaler bzw. exotischer Positionen taucht das Problem auf, dass die Anderen als solche exponiert und in ihrem Status des Anders-Seins fixiert werden, um das Ausstellungskonzept zu bestätigen. Sie gelten dann z.B. als die aktuell Authentischen, vom Kunstmarkt Ausgeschlossenen oder als die Gegenwärtigen. Dabei werden sie jedoch im Rahmen einer Großausstellung zu Zeichen, die das kuratorische Konzept repräsentieren. Man mag noch so gut gemeint über die Repräsentationsformen heutiger Ausstellungen sprechen, Bände darüber herausgeben und Symposien veranstalten, der Widerspruch, dass man in eine weltweit medial vernetzte, konstruierte Maschinerie des Ausstellungsgeschäfts Die Anderen in das kuratorische Konzept einverleibt, lässt sich nicht auflösen. Heutige Kuratorinnen und Kuratoren antworten auf dieses Argument in der Regel mit dem unbefriedigenden Hinweis, dass man doch gerade solche Widersprüche zeigen und zur Diskussion stellen wollte. - All das sind Aspekte der Kunstkrise, doch es sind auch solche einer Resonanzkrise, denn es lässt sich keine ungebrochene Resonanz auf die Arbeiten der Anderen herstellen, wenn Letztere im nordwestlichen Kunstkontext beobachtet werden sollen. Und es geht mittlerweile nicht nur um die anderen Humanoiden.

V. Kunst setzt sich sich mittels anderer Kunst fort, und die Fortsetzung von Kunst wird durch jeweils andere Kunst ermöglicht. Diese andere Kunst muss nun immer auch als Form, die sich von bereits bestehenden Formen unterscheidet, beobachtet werden können. Um solche Formen hervorbringen zu können, kann die Kunst potenziell seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf alles, was (noch) nicht Kunst ist, zurückgreifen. Sie kann alle möglichen Materialien, Gegenstände, Medien, Kommunikationen, Handlungen zur Erzeugung neuer Formen verwenden, mit ihnen in Resonanz treten, und sie ist in keiner Weise an bestimmte Verfahren gebunden, die sie als Kunst ausweisen würden. - Dies ist die entscheidende Leistung der Kunstentwicklung des 20. Jahrhunderts gewesen. Es ist auch eine Resonanzleistung.

VI. Was mit dieser Entwicklung deutlich wurde, ist, dass die Kunst Differenzen erzeugt, z.B. gegenüber zweckrationalen Produktionen, andererseits ist sie seit der Moderne damit beschäftigt, ständig Differenz zu sich selbst zu erzeugen und neue »Programme« zu entwickeln. Sie konnte sich dabei nicht nur damit begnügen, neue Dinge und Formen hervorzubringen, sondern musste auch ihre eigene Konstitution in Werken reflexiv werden lassen und diese unter Umständen sogar aufheben. Die Gegenwartskunst zeichnet sich hierbei durch die Einbeziehung unterschiedlichster Praxisformen und die Umwertung ästhetischer Programme aus. Manche ihrer Ausprägungen gehen so weit, dass man von Zweckfreiheit und Handlungsentlastung der Kunst - Bastionen traditioneller ästhetischer Theorie - nicht mehr sprechen kann; - im Gegenteil, es gibt Kunst, die Handlungen im „richtigen Leben“ auslösen will und sich selbst als zweckorientiert versteht.

VII. Gleichzeitig wird die heutige Kunst von zahllosen Kommentaren begleitet, die die Suche nach ihrer Differenz beobachten und beurteilen. Begriffe, die auf der documenta fifteen zu finden sind, z.B. Resonanz, Care und Repair sind in einem Kontext angesiedelt, in dem der Kunst die Rolle zukommt, gesellschaftlich handelnd einzugreifen und die Krisenszenarien, die unsere heutige Existenz umfassen, darzustellen und ggf. zu wenden. Die documenta fifteen ist davon erfüllt und auch die Fellbacher Triennale mit ihrem einladenden Titel Die Vibration der Dinge. Sind die Dinge so in Bewegung geraten, dass wir sie in anderer Weise erfahren sollten? - Auf jeden Fall sind in den letzten Jahren Formen und Chiffren in den Blick der Kunst geraten, die neue Themen und Fragen aufgeworfen haben, die für die gemeinsame Zukunft im Sinne einer Kohabitation als höchst relevant erscheinen. So z.B. in der 2019er Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin, die den beziehungsreichen Titel „How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions“ trug, und an der auch die in der Fellbacher Triennale vertretene Künstlerin Antje Majewski maßgeblich teilgenommen hatte. Im Booklet zur Ausstellung wird erklärt: „Die Ausstellung entwickelte sich aus einem Prozess aufeinanderfolgender Treffen und Diskussionen zwischen Künstlerinnen und Künstlern heraus. Sie alle befassen sich auf besondere Weise mit der Verflechtung von Natur und Kultur, indem sie auf ihr Wissen über einen spezifischen Ort zurückgreifen.“ Der von Donna Haraway und Bruno Latour verbreitete Begriff der „Naturkulturen“, der den Resonanzraum der beiden Dimensionen eröffnet, trifft die Intention dieser Ausstellung. Haraway hat in Unruhig bleiben - Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän (Frankfurt/ Main 2018) die Perspektive im Sinne einer Symbiogenese noch erweitert: „Symbiogenese ist kein Synonym für das Gute, sondern eines für Mit-Werden in Responsabilität“. Auch bei ihr geht es um Wege heraus aus dem Anthropozän, und der Gegenwartskunst kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu.

VIII. Es sei in diesem Zusammenhang an eine Theorie erinnert, die bereits Ende der 80er Jahre erschien und unbedingt einer Re-Lektüre unterzogen werden sollte, nämlich die Theorie der Morphischen Resonanz nach Rupert Sheldrake (vgl. Das Gedächtnis der Natur, Frankfurt/ Main 1992). Es geht hierbei um die Frage, wie sich Formen in der Natur bilden und wie sie sich erhalten und verändern. Sheldrake stellt dar, dass es resonante morphogenetische Felder und Rhythmen gibt, durch die „[…] formative Kausaleinflüsse über Raum und Zeit wirksam werden“. In der Natur entwickeln sich Formen nach dem Prinzip der (Selbst-)Ähnlichkeit, in der Kunst hingegen nach dem Prinzip der Unähnlichkeit gegenüber anderen Formen. Doch die Wirksamkeit eines morphischen Feldes ist auch hier gegeben: „Der Begriff ‚morphisches Feld‘ bezieht sich nicht nur auf morphogenetische Felder im engeren Sinne, sondern auch auf Verhaltensfelder, soziale Felder, kulturelle Felder und mentale Felder. Morphische Felder werden durch morphische Resonanz mit früheren morphischen Einheiten einer ähnlichen Art […] geformt und stabilisiert“. Die künstlerische bzw. ästhetische Arbeit trifft hierbei auf ein empfängliches Subjekt, das einen Impuls aufnimmt und eine differente Form generiert. Resonanz kann sich hierbei im ästhetisch-künstlerischen Sinn ereignen.

IX. Letztlich setzen ästhetisch-künstlerische Ereignisse und Gestaltungen auf solche Resonanzen, die das Unwahrscheinliche im Zusammentreffen unterschiedlicher Elemente hervorbringen. So z.B. in den Arbeiten der Künstlerin Stella Geppert, die unter dem Titel Scores and Sculptures Rauminstallation mit tänzerischer Bewegung und Zeichnung resonieren lässt, um verdeckte kommunikative Potenziale des Körpers in Erscheinung treten zu lassen.

X. Es ließen sich viele Beispiele anbringen, um deutlich zu machen, wie sehr die Gegenwartskunst sich in Resonanz bzw. in morphischen Feldern bewegt und befindet. Und in diesem Jahr der documenta, der Biennale in Venedig und der Fellbacher Triennale bestehen hervorragende Möglichkeiten, das eigene Resonanzvermögen im Zeichen globaler Krisen zu sensibilisieren, um etwas für das Zukünftige zu gewinnen.

19. Jul

Führung in Leichter Sprache

Das Kulturamt legt Wert darauf, dass alle Menschen die Triennale erleben können. Seit gestern liegt an der Kasse ein Text aus, der die Werke der drei Co-KuratorInnen in Leichter Sprache vorstellt. Dieser kann gerne auf einen Rundgang durch die Ausstellung mitgenommen werden.

Zudem können Führungen in Leichter Sprache beim Kulturamt individuell gebucht werden, Mindestteilnehmerzahl sind 10 Personen.

Für die Übersetzung dankt das Kulturamt dem Büro für Leichte Sprache der Diakonie Stetten.

28. Jun

Veranstaltungsreihe "#Resonances" beginnt

#RESONANCES: Listen to Things More Often
# RESONANZEN: Höre den Dingen öfter zu

Konzipiert & kuratiert von Nikola Hartl

#Resonances sind eine Reihe von Interventionen, Performances, Screenings, Gesprächen, Begegnungen und Listenings rund um Eigentum, Verantwortung, Rückgabe, Wiedergutmachung und das Sounding von Objekten. (Kunst-)Objekte schaffen Beziehungen und Erfahrungen. Welche Formen der Rezeption sind nötig, um die multidirektionalen Resonanzen zwischen Objekten, ihren Besitzern und Gemeinschaften in ihrer ganzen Komplexität und Lebendigkeit wahrzunehmen? Die Lebendigkeit der Materie verlangt von uns, wirklich genau hinzuhören, um die ganz spezifischen Beziehungen der Menschen zu den Dingen zu verstehen, ihre eigene Legitimität und Seelenhaftigkeit, die ihnen eine autonome Kraft und aktivierte Macht verleiht, die oft durch unrechtmäßige, aber offiziell "legale" Implikationen des modernen kolonialen und kapitalistischen Konzepts (oder der Konzepte) von Eigentum unterbrochen und gestört wird. Doch wer oder was gibt uns überhaupt das Recht zu besitzen und zu verwalten, und welche Verantwortlichkeiten ergeben sich aus Eigentumsansprüchen? Inwieweit wurde die das Land durch Landzuteilung (und die daraus resultierenden Eigentumsansprüche) u.a. durch rassistische Methoden der Enteignung rechtlich durchgesetzt und führte zu einem subjektiven Macht- und Anspruchsdenken, das das dominante westliche Denken über Eigentum und Besitz bis heute prägt. Und was könnte ein feministisches Verständnis und Methodologie in Bezug auf Eigentum speziell im Hinblick auf den deutschen Kolonialismus bedeuten? Wenn wir über kulturelles Erbe und die Bedeutung von Erinnerung und Weitergabe sprechen: Was ist mit immateriellem Kulturerbe, kann es auch besessen werden oder wie steht Immaterialität im Verhältnis mit Eigentum?

Kulturelle Institutionen und Veranstaltungen wie die Fellbach Triennale tragen eine besondere Verantwortung: Sie stellen Räume zur Verfügung, in denen Resonanz erfahren werden kann. Wie aber fördern wir ein Erleben von Kunst jenseits eines monolithischen Gegenübers? Welche Formen der Auseinandersetzung, des In-Kontakt-Tretens mit dem Anderen sind nötig? Was geschieht mit der Fähigkeit, in eine andere Realität einzutauchen? Kann Kunst eine Transformation, eine Erneuerung bewirken - sowohl auf individueller Ebene als auch im größeren gesellschaftlichen Kontext?

"Resonanzen: Den Dingen öfter zuhören", ein speziell entwickeltes Programm mit mehreren Iterationen im Rahmen der 15. Fellbacher Triennale, dass diese und andere Fragen stellt.


Programm-Überblick:

DO 30. Juni 2022

#1 RESONANCES: LISTEN TO THINGS MORE OFTEN
Spirits inhabit the darkness that lightens, the darkness that darkens
Reparation & Restitution

19 Uhr
Film-Screening: Un-Documented: Unlearning Imperial Plunder / Ariella Aïsha Azoulay (34min eng/fr with Subtitles)
Conversation / Gespräch: Nadine Seidu, Linda Addae and/und Elke aus dem Moore


DO 14. Juli 2022

# 2 RESONANZEN: LISTEN TO THINGS MORE OFTEN
To the will of the spirits stronger than we
Ownership & Responsibility/ Eigentum & Rechtmäßigkeit

18 Uhr
Encounter between Brenna Bhandar & Hannah Voegele

FR 15. Juli

# 2 RESONANZEN: LISTEN TO THINGS MORE OFTEN
To the will of the spirits stronger than we
Ownership & Responsibility / Eigentum & Rechtmäßigkeit

17 Uhr
Input: KEIN SCHÖNER ARCHIV - Immaterielles Kulturerbe aka Nuray Demir & Michael Annoff
Lecture-Performance

18 Uhr
Sculpture Forest Sanctuary: Nature belonging to itself / Sich selbst gehörende Natur
Conversation /Gespräch /Inputs by Antje Majewski & Dr. Irene H. Schöne


24 – 26 September 2022 tbc

# 3 RESONANZEN: LISTEN TO THINGS MORE OFTEN
Those who are dead are never gone
Sounding Objects

Für weitere Information und Updates / Stay tuned for more here: http://www.triennale.de/en


Programm im Detail:

30.06.2022
19 Uhr #1 RESONANCES: Listen to things more often
Spirits inhabit the darkness that lightens, the darkness that darkens
Reparation & Restitution

Film screening: Un-Documented: Unlearning Imperial Plunder
Film von Ariella Aïsha Azoulay (mit Moor Mother, Edoheart & Awori)
EN/ FR mit deutschen Untertiteln
34:56 min

Un-Documented: Unlearning Imperial Plunder zeigt, dass es eine enge Verbindung zwischen den geplünderten Objekten in europäischen Museen und den Rufen von Asylbewerbern gibt, die versuchen, in die Länder ihrer ehemaligen europäischen Kolonialherren einzureisen: Es handelt sich um eine Zwillingsmigration.
Un-Documented widerspricht Alain Resnais und Chris Marker's Film Les Statues mourir aussi (Deutsch: “Die Statuen sterben auch”), indem behauptet wird, dass Statuen eben nicht sterben. Die zum großen Teil geraubten Objekte in den ethnologischen Ausstellungen haben überlebt und sind immer noch wachsam, auch wenn sie in Vitrinen und verschlossenen Archiven auf ein Wiedersehen mit ihrem Volk warten, hier oder anderswo. Die Rechte der "Undokumentierten" sind in die geplünderten Objekte selbst eingeschrieben: Die Kolonisatoren haben nicht nur Statuen gestohlen, sondern auch die in die Objekte eingeschriebenen Rechte. Dennoch leben die Statuen weiter – zurückgefordert, können die in sie eingeschriebenen Rechte erneuert werden.

Ariella Aïsha Azoulay ist Professorin für vergleichende Literaturwissenschaft und moderne Kunst, Kultur und Medien an der Brown University NY, Kuratorin und Dokumentarfilmerin. Sie ist Expertin für visuelle Kultur und Fotografie. Ihre Forschung konzentriert sich darauf, wie visuelle Medien Geschichte erzählen können, insbesondere die Geschichte politischer Regime und Konfliktzonen. Eines ihrer renommierten Bücher Potential History: Unlearning Imperialism (2019) beschäftigt sich mit der aktiven und operativen, nicht nur beobachtenden Rolle der Fotografie in der Geschichte des Imperialismus.

19.40 Uhr
Gespräch: Elke aus dem Moore, Nadine Seidu & Linda Addae

Wie und an was erinnern wir uns? Was vergessen wir gerne mal? Und welche Erinnerungen fanden bisher keine Berücksichtigung? Wie stehen die migrierten Objekte in den Museen mit den Geschichten der Menschen in Zusammenhang, die heute migrieren? Gibt es einen multidirektionalen Widerhall zwischen Objekten, ihren Besitzern und Gemeinschaften? Etwa enge Verbindungen zwischen den geplünderten Objekten in europäischen Museen und den Rufen von Menschen, die um Asyl bitten? Was unterscheidet offizielle und inoffizielle Erinnerung? Diese und andere Fragen weiten die Perspektive für ein pluralistisches Erinnern in der Region.

Nadine Seidu studierte Kulturwissenschaften, Ethnologie und Kommunikationswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie Kulturmanagement (Kontaktstudium). Sie absolvierte ein Volontariat zur Museumskuratorin im Historischen Museum in Speyer und war im internationalen Ausstellungsbüro Atelier Brückner tätig. Als Referentin im Leitungsstab des Landesarchivs Baden-Württemberg war sie Teil der Namibia Initiative des MWK Baden-Württemberg. Sie wurde ausgezeichnet mit dem europäischen Heritage in Motion-Award der European Museums Academy/Europa Nostra und war Mentee im Förderprogramm „Spitzenfrauen in Baden-Württemberg“ des Steinbeis Instituts. Nun betreut Nadine Seidu die neu eingerichtete Koordinierungsstelle Erinnerungskultur der Landeshaupt Stuttgart, die u. a. die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte Stuttgarts und die Entwicklung neuer Ansätze zur Kontextualisierung und zum Umgang mit kolonialen Denkmälern und Straßennamen zur Aufgabe hat.
Linda Addae ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle Erinnerungskultur Stuttgart, Kulturwissenschaftlerin und Aktivistin bei Black Lives Matter Konstanz. Ende 2020 beauftragte das Stadtarchiv Stuttgart sie für die Vorstudie 'Kolonialistisches Denken und Kolonialkultur in Stuttgart' in Tandem mit dem Historiker Michael Rösser (FernUniversität in Hagen/Universität Erfurt). Aufgrund ihrer intersektionalen Identität, wissenschaftlichen Expertise, Berufserfahrung und ihrer Rolle als Aktivist*in hat sie eine starke und authentische Verbindung zu verschiedenen Themen, Menschen und Kulturgütern und widmet sich aus verschiedenen Blickwinkeln den unterschiedlichsten Themen, Problemstellungen und Aufgabenfeldern.
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# 2 RESONANZEN: EIGENTUM & RECHTMÄSSIGKEIT
mit Brenna Bhandar, Hannah Voegele, Dr. Irene H. Schöne & Antje Majewski, Kein Schöner Archiv (Nuray Demir & Michael Annoff),
14. + 15.07.2022
ALTE KELTER

DO 14. Juli
18 Uhr
Alte Kelter Fellbach

# 2 RESONANCES: LISTEN TO THINGS MORE OFTEN
To the will of the spirits stronger than we
EIGENTUM & RECHTMÄßIGKEIT Teil 1
Gespräch auf Englisch: Brenna Bhandar & Hannah Vögele
Inwiefern wurde Landzuschreibung, und die dadurch erfolgenden Besitzansprüche, in ihrer rechtlichen Form mit rassistischen Methoden der Enteignung umgesetzt und damit eine Subjektivität der Macht und des Anspruchsdenkens kreiert, die bis heute westliches, superiores Denken über Eigentum und Besitzverhältnisse prägt? Was sind "Kulturen des Eigentums" was sind ihre rechtlichen Grundlagen und welche Auswirkung haben sie auf heutige Gesellschaften und in Bezug auf (deutschen) Kolonialismus und auch Siedlerpolitik? Und was bedeutet es, eine intersektionale feministische Perspektive auf Eigentum einzunehmen?
Brenna Bhandar ist Dozentin für Recht und kritische Theorie an der SOAS University of London, wo sie sich in ihrer Forschung mit Eigentumsrecht, indigenen Landrechten sowie postkolonialer und feministischer Rechtstheorie beschäftigt. In ihrer Publikation Colonial Lives of Property (Duke University Press, 2018) untersucht Bhandar, wie das moderne Eigentumsrecht zur Bildung rassischer Subjekte in Siedlerkolonien und zur Entwicklung eines rassischen Kapitalismus beiträgt, indem sie rechtliche und soziale Theorien zusammenbringt. Brenna hat unter anderem in den Bereichen kritische Rechtstheorie, Souveränität und indigene Rechte sowie zeitgenössische Auseinandersetzungen um Eigentum und Eigentumsrechte veröffentlicht. Brenna verfolgt in ihrer Forschung einen grundlegend transdisziplinären Ansatz und stützt sich auf kritische rassistische und feministische Theorien, kritische indigene Studien, postkoloniale Theorie, politische Philosophie und Rechtsgeschichte. Zusammen mit Jon Goldberg-Hiller ist sie Mitherausgeberin von Plastic Materialities: Politics, Legality and Metamorphosis in the Work of Catherine Malabou (Duke University Press, 2015) und, zusammen mit Rafeef Ziadah, das in Kürze erscheinende Buch Revolutionary Feminisms: Conversations on Collective Action and Radical Thought (Verso, 2020).

Hannah Vögele ist Politische Theoretikerin und promoviert momentan an der University of Brighton mit einer theoretisch-historischen Arbeit zu modernen Eigentumsbeziehungen. Sie lebt in Berlin und arbeitet und organisiert sich unter anderem zu (Queer)Feminismus, Kolonialen Kontinuitäten und Staatskritik. Ihre Dissertation untersucht wie sich modernes Eigentum in und durch unsere (geschlechtsspezifischen, sexualisierten und rassifizierten) Beziehungen zu anderen, zu uns selbst und zu unseren Körpern materialisiert. Dafür untersucht sie die Kontinuitäten historischer Eigentumsregime, insbesondere im deutschen Kontext. Als politisches Projekt und nicht nur als intellektuelle Übung hat dies Auswirkungen auf ein Verständnis von der Bekämpfung von Gewaltformen Beziehungen heute, wie beispielsweise für feministische Kämpfe gegen sexualisierte Gewalt oder für körperliche Selbstbestimmung.
Dokumentation später mit Übersetzung in Deutsch unter www.triennale.de verfügbar.
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FR 15. Juli
# 2 RESONANCES: LISTEN TO THINGS MORE OFTEN
To the will of the spirits stronger than we
EIGENTUM & RECHTMÄßIGKEIT Teil 2

16.30 Uhr
Input: KEIN SCHÖNER ARCHIV Spezial - Michael und Nuray bauen ihr Traumhaus
Lecture-Performance

Die Geschichte Deutschlands ist untrennbar mit Migration verbunden. „Kein schöner Archiv“ dokumentiert das immaterielle Erbe der postmigrantischen Gesellschaft. Immaterielles Erbe lebt von der Wiederholung und Weitergabe lebendiger Kultur. Es lässt sich nicht einfach in einen Schaukasten sperren. Michael Annoff und Nuray Demir sammeln gemeinsam Geschichten und Traditionen, die sonst vergessen werden würden, und feiern mit Gästen und Publikum. Zu Gast in Fellbach greifen Michael und Nuray die Tradition des Häuslebauens auf: Wohin nur mit all ihren Schätzen?

Michael Annoff ist politischer Anthropologe, Kurator und Performer. Michael Annoffs Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich performativer Kultur, Identitätspolitiken und sozialer Gerechtigkeit im Kulturbereich. Seit 2018 dokumentiert Michael Annoff gemeinsam mit der Künstlerin Nuray Demir im Projekt „Kein schöner Archiv“ das immaterielle Erbe der postmigrantischen Gesellschaft. Michael Annoff's Stationen waren zum Beispiel am Haus der Kulturen der Welt, dem Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg und dem HAU Hebbel am Ufer. 2016-2022 arbeitete Michael Annoff an der Fachhochschule Potsdam im Lehrgebiet „Kultur & Vermittlung“.

Nuray Demir ist Künstlerin/Kuratorin im Bereich der bildenden und darstellenden/performativen Künste. Ihre Praxis zeichnet sich durch einen forschungsbasierten, radikal transdisziplinären Ansatz aus. In ihren Projekten bildet sie temporäre Ensembles mit Menschen aus verschiedenen Bereichen. Ihr besonderes Interesse gilt den Debatten und Konzepten der feministischen und postkolonialen Theorie. Nuray Demirs Arbeit ist geprägt von einem kritischen Blick auf soziale Ausgrenzung und komplexe hierarchische Situationen; sie skizziert künstlerische Irritationen und Gegenpositionen und formuliert einen Raum, in dem soziale Gleichheit imaginiert und gestärkt werden kann.

17.30 Uhr
ALTE KELTER

Sculpture Forest Sanctuary: Sich selbst gehörende Natur
Inputs: Antje Majewski & Dr. Irene H. Schöne

Was bedeutet Besitz? Können Menschen einen Wald besitzen?
In einem öffentlichen Gespräch, in dem unter anderem, die vertraglich geregelte Unnutzung eines Waldstückes, nach dem Vorbild der “heiligen Wälder” vor Ort in Fellbach untersucht werden soll, wollen die Künstlerin Antje Majewski, die ökologische Ökonomin Dr. Irene Schöne und eine auf Eigentumsrecht spezialisierte Juristin untersuchen welche neuen Formen von ökologischer Ökonomie möglich sind und welche neuen Rechtsbegriffe dafür eventuell entwickelt werden müssen.

Antje Majewski ist Künstlerin und Co-Kuratorin der 15. Fellbacher Triennale. Ihre kollektive Arbeit Sculpture Forest Sanctuary stellt Fragen nach der Selbstbestimmung der Natur und ihrem Recht, sich der menschlichen Nutzung zu entziehen. Ihre jüngsten Arbeiten drehen sich im Allgemeinen um die Befragung von Objekten, Territorien und Pflanzen, wobei sie sich auf die Erforschung alternativer Wissenssysteme, das Erzählen von Geschichten und das Potenzial von Transformationsprozessen konzentriert, mit einem besonderen Interesse an kultureller und geobotanischer Migration. Ein wesentlicher Bestandteil von Majewskis Arbeitsprozess ist die wiederkehrende Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, ökologischen Gruppen und Kollektiven, die sich mit Urbanismus beschäftigen.

Dr. Irene H. Schöne ist eine ökologische Ökonomin. Sie ist Mitbegründerin des IOEW Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin und war von 1998 bis 2015 Mitglied im Aufsichtsrat der UmweltBank AG in Nürnberg. Ihr neuestes Buch: "FAIR ECONOMICS = Nature, Money And People Beyond Neoclassical Thinking" ist bei Green Books, Cambridge/UK erschienen.


24 – 26 September 2022 tbc
ifa Galerie Stuttgart/ Alte Kelter Fellbach

# 3 RESONANCES: LISTEN TO THINGS MORE OFTEN
Those who are dead are never gone
Sounding Objects+

In Progress.

Für weitere Information und Updates: http://www.triennale.de/en

12. May

Triennale-Künstler Gabriel Rossell Santillán im Kunsthaus Dahlem, Berlin

Noch bis zum 20. März zeigt das Kunsthaus Dahlem im Rahmen der Ausstellung Transition Exhibition einen Teppich von Gabriel Rossell-Santillán, Lizza May David und Keiko Kimoto. Der ausgestellte Teppich ist Teil eines größeren Projektes, das Rosell Santillán unter dem Titel Flowers beneath our feet exklusiv für die 15. Triennale Kleinplastik Fellbach entwickelt. Flowers beneath our feet rekonstruiert fehlende Teile eines großen Teppichs aus der Mogulzeit, der transkulturelle und transspirituelle Ansätze einer Gesellschaft ins Zentrum stellt, in der der pazifische Raum als Zentrum der Welt galt. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstler*innen und indigenen Gemeinschaften werden die verloren gegangenen Stücke aus dem 16. Jahrhundert in einer neuen Erzählung gewebt.

Dringende Empfehlung, diesen Botschafter der Vibration der Dinge in dieser Kooperation des Kunsthaus Dahlem mit dem Brücke-Museum anzuschauen!

04. May

Triennale-Vortrag von Elke aus dem Moore online

Am 4. Mai stellte Elke aus dem Moore in einem Vortrag erstmals die Themen der Triennale vor. Der Vortrag fand im Rathaussaal der Stadt Fellbach statt und ist als Video hier verfügbar. Vortragssprache ist deutsch.

Im Mittelpunkt steht die Vibration der Dinge – was bedeutet es, dass Dinge leben? Worin zeigt sich ihre Kraft? Und welche Aufgabe spielen Kunst oder Ausstellungen wie die Triennale für die Vermittlung der Wirkmächtigkeit der Objekte?

Gespräch heute zwischen Elke aus dem Moore, Nadine Seidu und Linda Addae muss leider entfallen - Film und Führung finden statt

Das Gespräch zwischen Elke aus dem Moore, Nadine Seidu und Linda Addae muss aus unvorhersehbaren, aber leider unvermeidbaren Gründen ausfallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Die Filmvorführung findet trotzdem statt und es besteht die Möglichkeit, im Anschluss an die Vorführung ein Gespräch mit Elke aus dem Moore und Nikola Hartl zu führen und an einer thematischen Führung durch die Ausstellung teilzunehmen.

https://youtu.be/tXo2Z2BpFOQ