Team

Kuratorin

Elke aus dem Moore

Elke aus dem Moore ist seit 2018 Direktorin der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Vorher war sie Leiterin der Abteilung Kunst des Instituts für Auslandsbeziehungen. In dieser Funktion koordinierte und realisierte sie über viele Jahre den Deutschen Pavillon der Kunstbiennale Venedig. Von 2003 bis 2006 war Elke aus dem Moore Leiterin des Künstlerhauses Stuttgart und von 1999 bis 2002 Kuratorin an der Shedhalle in Zürich. Sie ist Mitgründerin der International Biennial Association – IBA und der online-Plattform Contemporary And – C&. Der kuratorische Ansatz Elke aus dem Moores folgt dem Prinzip der Begegnung, des Austauschs und des Dialogs. Die Verschränkung von globalen gesellschaftlichen Fragestellungen mit lokalen Erfahrungen und Praktiken zeitgenössischer Kunst bestimmen die programmatische Ausrichtung ihrer Arbeit.

In enger Zusammenarbeit mit

Gabriel Rossell-Santillán

Gabriel Rossell- Santillán (Mexico) verfolgt für die Triennale die Geschichte eines Teppichs und erzählt so von der Verwobenheit von Menschen und Dingen. Er lebt und arbeitet in Berlin und Mexico. 2006 bis 2008 war er Meisterschüler an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Lothar Baumgarten. In seinen Fotografien, Videos, Objekten und Installationen setzt sich der 1977 in Mexiko-Stadt geborene Künstler mit der Transformation kulturellen Wissens auseinander. Gabriel Rossell-Santillán lebt die Hälfte des Jahres mit der indigenen Wixárika-Gemeinschaft im Nordosten Mexikos. In dem für die Triennale konzipierten Projekt deckt er verschüttetes Wissen aus einer Zeit auf, in der der Pazifik als Zentrum der Erde galt.

Antje Majewski

Antje Majewski (Berlin) stellt in zwei Projekten in Frage, wieweit ein Wald oder auch ein in der Kolonialzeit nach Deutschland gelangter Thron aus Kamerun überhaupt „besessen“ werden können. Antje Majewski, 1968 in Marl geboren, lebt und arbeitet in Berlin und ist Professorin für Malerei an der Muthesius Kunsthochschule, Kiel. Mittels Malerei, Video, Texten und Performances beschäftigt sie sich mit anthropologischen und philosophischen Fragen. Ihre jüngsten Arbeiten konzentrieren sich auf die Befragung von Objekten, Territorien und Pflanzen sowie auf die Erforschung alternativer Wissenssysteme, des Erzählens von Geschichten und die Möglichkeit transformativer Prozesse. Ihr besonderes Interesse gilt der kulturellen sowie geobotanischen Migration. Majewski arbeitet oft mit anderen Künstlerinnen und Künstlern wie auch ökologischen und städtischen Gruppen zusammen. Die Triennale dient der Realisierung eines solchen kollaborativen Projektes, bei dem der Wald als Schutzraum eine zentrale Rolle spielt.

Memory Biwa

Memory Biwa wurde 1979 in Windhoek, Namibia, geboren. Ihre Forschung und Arbeit konzentriert sich auf den Kolonialkrieg und den Völkermord in Namibia und befasst sich mit transnationalen Gedenk- und Wiedergutmachungsprozessen. Biwa ist Teil des Sound-Duos „Listening at Pungwe“, das 2021 mit einem Stipendium des DAAD-Programms „Künstler in Berlin“ ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2022 wird sie im Rahmen der baden-württembergischen „Namibia-Deutschland-Initiative“ für Künstleraufenthalte zwischen der Akademie Schloss Solitude und namibischen Institutionen ein Workshop-Programm kuratieren. Für die Triennale spürt sie den Klängen von Objekten nach und fragt, welche Ladung Objekte in sich tragen und wie diese in die Zukunft wirkt.

Beteiligte

Künstlerische Leitung

Peter Zorn

Künstlerische Leitung Werkleitz

Daniel Herrmann

Leitung und Kuration Konferenz- und Diskursprogramm

Sandra Naumann

Co-Kuration und Projektmanagement Konferenz- und Diskursprogramm

Daniela Silvestrin

Berater:innen Konferenz- und Diskursprogramm

Inke Arns, Timo Daum, J. Olaf Kleist

Ausstellungsproduktion

Marie Hinkelmann, Lars Rummel

Dokumentationsproduktion und Projektmanagement

Marcie K. Jost

Dokumentation Video

Tim Nowitzki, Max Mendéz, Denis Herzog, Christian Schunke, Claus Störmer, Georg Steffens

Assistenz