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Geschichte
Als Forum zeitgenössischer Plastik wurde die Triennale 1980 in Fellbach bei Stuttgart ins Leben gerufen. Sie findet seither alle drei Jahre statt und hat sich zu einer international beachteten Ausstellung mit außerordentlichem Profil entwickelt. Die Triennale verdankt ihren guten Ruf der kompromisslosen Aktualität der ausgestellten Kunst, der Risikobereitschaft der Veranstalter und der hohen Qualifikation der jeweiligen künstlerischen Leiter.

Zunächst galt es, eine Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Kleinplastik in Deutschland zu machen, um eine Basis für die künftigen Triennalen zu schaffen. Die künstlerische Leitung der 1. Triennale 1980 hatte Heinz Fuchs, Direktor der Städtischen Kunsthalle Mannheim.

Die 2. Triennale 1983, wiederum von Heinz Fuchs kuratiert, griff den Ost-West-Dialog auf, um eine friedliche Annäherung der feindlichen Lager über den kulturellen Austausch zu ermöglichen. Sie stellte Kleinplastiken aus der Bundesrepublik Deutschland, den Niederlanden und Polen vor. Die 3. Triennale 1986 vertiefte den Ost-West-Dialog. Partner waren Frankreich und Ungarn. Die Leitung hatte Manfred Schneckenburger, Köln. Die 4. Triennale 1989 (BRD, DDR, Schweiz und Österreich), die von Christoph Brockhaus (Leiter des Wilhelm-Lehmbruck-Museums, Duisburg) gestaltet wurde, schloss diesen Themenkomplex ab.

Die 5. Triennale 1992 nahm den 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus zum Anlass, sich mit der Kunst Lateinamerikas, Spaniens und Italiens zu beschäftigen. Kurator war wiederum Christoph Brockhaus.

Das Phänomen des "nomadisierenden" Künstlers, der nach dem Zusammenbruch des Ostblocks unabhängig von seiner Herkunft in den verschiedensten Ländern und Kunstzentren produktiv ist, veranlasste die Verantwortlichen zur Aufgabe des Länderprinzips. Bei der von Lóránd Hegyi (Wien) kuratierten 6. Triennale 1995 begegnete Europa Ostasien. Die Darstellung der zeitgenössischen Kunstströmungen einzelner Kontinente setzte die 7. Triennale 1998 fort. Neben Europa war diesmal Afrika vertreten. Künstlerischer Leiter war Werner Meyer, Direktor der Kunsthalle Göppingen.

Anlässlich des Jahrtausendwechsels konzipierte Thomas Deecke, Direktor des Neuen Museums Weserburg in Bremen, die 8. Triennale 2001 als retrospektive Bestandsaufnahme. Es war die erste Triennale in der Alten Kelter.

Jean-Christophe Ammann, ehemals Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, stellte die 9. Triennale 2004 unter das Motto "Ich will, dass du mir glaubst!" und befragte unter einer dezidiert subjektiven Perspektive die zeitgenössische Kunst auf ihre Glaubwürdigkeit. Sein zentrales Anliegen war, den Raum so zu nutzen, dass die Kunstwerke mit den Betrachtern und miteinander zu sprechen begannen.

"Bodycheck" war der Titel, den Matthias Winzen für die 10. Triennale 2007 gewählt hat. Untersucht wurden die spezifischen Möglichkeiten der Skulptur im gegenwärtigen Kunstdiskurs. Die Umkehrung von Größenverhältnissen, das kleine Format sind in der bildenden Kunst und Literatur seit jeher Mittel der Verfremdung. Ulrike Groos und Heike van den Valentyn untersuchten 2010 unter dem Titel LARGER THAN LIFE - STRANGER THAN FICTION das Phänomen der Miniaturisierung in der Kunst.

Unter dem Titel „Utopie beginnt im Kleinen/Utopia starts small“ widmeten sich Yilmaz Dziewior und Angelika Nollert bei der 12. Triennale der Frage, inwiefern sich im kleinen Format, im Entwurf, im Versuch utopische Modelle artikulieren.

 

 
Triennale Fellbach
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